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Hörtest für den Frequenzbereich

Finden Sie den höchsten und tiefsten Ton, den Sie hören können. Ein Ton gleitet ab 22 kHz abwärts — tippen Sie, sobald er hörbar wird —, danach steigt ein zweiter Sweep von 10 Hz an, um Ihre Untergrenze zu finden.

Bereit

Setzen Sie in einem ruhigen Raum Kopfhörer auf — Lautsprecher funktionieren für den hohen Sweep, erreichen aber selten die tiefen Töne.

Dies ist eine Prüfung des Frequenzbereichs von Gehör und Ausrüstung zusammen — kein medizinischer Hörtest.

Kopfhörer, ruhiger Raum

Hintergrundgeräusche überdecken leise Töne, und Laptop-Lautsprecher können keinen Tiefbass wiedergeben.

Kalibrieren, dann nicht mehr anfassen

Stellen Sie beim Referenzton eine angenehme Lautstärke ein und lassen Sie sie so — ein Ändern mitten im Sweep verfälscht das Ergebnis.

Beim leisesten Ton tippen

Ihre Schwelle ist der erste Hauch eines Tons, nicht eine angenehme Lautstärke. Ein dünnes Pfeifen zählt bereits.

Das menschliche Gehör deckt nominell 20 Hz bis 20 kHz ab, doch fast niemand behält den gesamten Bereich. Die obersten Oktaven verblassen zuerst — mit dem Alter, und mit jedem lauten Konzert oder jedem voll aufgedrehten In-Ear-Kopfhörer — und das so allmählich, dass die meisten Menschen nie bemerken, wo ihre Obergrenze liegt. Auch ein klinisches Audiogramm verrät es nicht: Solche Messungen enden meist bei 8 kHz, unterhalb von allem, was hier gemessen wird. Dieser Test bestimmt die Obergrenze in rund einer Minute — die Töne werden auf Ihrem Gerät erzeugt, und es wird nichts hochgeladen.

Der Sweep ist ein reiner Sinuston, der bei 22 kHz beginnt, oberhalb des menschlichen Hörvermögens, und gleichmäßig nach unten gleitet. Die Frequenz, die auf dem Bildschirm steht, wenn daraus zum ersten Mal ein schwaches, dünnes Pfeifen wird, ist Ihre Obergrenze. Der untere Sweep kehrt das um: Er steigt von 10 Hz an, bis Sie den Ton hören — statt ihn nur zu fühlen. Kalibrieren Sie zuerst mit dem 1-kHz-Referenzton und lassen Sie die Lautstärke danach unangetastet: Wer sie mitten im Sweep aufdreht, misst nur, wie laut das eigene Gerät werden kann, nicht wie gut man hört.

Was ist ein normales Ergebnis?

Die Obergrenze sinkt mit dem Alter auf bemerkenswert vorhersehbare Weise — die Haarzellen, die auf die höchsten Frequenzen abgestimmt sind, sitzen am Eingang der Cochlea und bekommen ein Leben lang den Schall direkt ab. Die folgenden Werte sind grobe Bevölkerungs-Mediane, keine Bestehen-oder-Durchfallen-Grenzen: Ein paar Kilohertz unter dem Wert für Ihre Altersgruppe sind üblich und unbedenklich, und auch Ihre Ausrüstung fließt in das Ergebnis ein. Die Untergrenze verändert sich mit dem Alter kaum — die meisten Menschen erreichen 20–30 Hz, sofern das Gerät das wiedergeben kann.

Typische Obergrenze nach Alter

AltersgruppeTypische Obergrenze
Unter 2017 – 19 kHz
20er16 – 17 kHz
30er15 – 16 kHz
40er13 – 15 kHz
50er12 – 13 kHz
60 und älter8 – 12 kHz

Auch Ihre Ausrüstung setzt eine Grenze

Dieser Test misst Ihr Gehör und Ihre Wiedergabekette als ein System, und beides kann die Grenze bilden. Laptop- und Handylautsprecher geben unterhalb von 100 Hz meist schon auf, führen Sie den unteren Sweep daher mit Kopfhörern durch — dicht im Gehörgang sitzend, geben selbst winzige Treiber tiefen Bass wieder. Billige Hardware kann am oberen Ende auch ein falsches Ergebnis vortäuschen: Wenn der absteigende Sweep flattert oder in der Tonhöhe springt, statt gleichmäßig zu gleiten, aliast die Ausgangsstufe und malt falsche, tiefer klingende Geistertöne, die Sie hören, selbst wenn der echte Ton längst außerhalb Ihres Bereichs liegt.

Ist das ein echter Hörtest?

Es ist eine Prüfung des Frequenzbereichs, kein Audiogramm. Ein Audiologe misst in einer kalibrierten Kabine den leisesten Pegel, den Sie bei jeder Frequenz noch wahrnehmen; ein Browser kann die absolute Lautstärke nicht kontrollieren, daher findet dieser Test nur die Ränder Ihres Bereichs bei einer angenehmen Lautstärke. Das beantwortet die Frage „Höre ich 17 kHz noch?“, kann aber keinen Hörverlust diagnostizieren — bei Ohrenklingeln, gedämpftem Hören oder Schwierigkeiten, Gesprächen zu folgen, wenden Sie sich an eine Fachperson. Halten Sie die Lautstärke durchweg moderat: Ein höheres Ergebnis durch Aufdrehen zu erzwingen ist der einzige Weg, wie dieser Test dem, was er misst, tatsächlich schaden kann.

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