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Testtöne: Klirrfaktor (THD) & Sinus-Sweep

Zwei Hörtests auf einer Seite. Steigere einen 1-kHz-Ton schrittweise durch exakte Verzerrungsstufen — von einem reinen Sinus bis zu deutlich hörbaren 5 % THD — und markiere die erste Stufe, die du wahrnimmst. Lass danach einen Sweep von 20 Hz bis 20 kHz laufen, dessen Pegel der Hörschwellenkurve folgt, sodass er bei Flüsterlautstärke von Anfang bis Ende gerade eben hörbar bleiben sollte.

Bereit
0%
1,000 HzReiner Sinus
Verzerrung (THD)

Spiele den 1-kHz-Ton ab und erhöhe den THD, bis sich der Klang ändert.

Steigere ab 0 % und drücke hier bei der ersten Stufe, die nicht mehr sauber klingt.

Lautstärke50%

Starte mit niedriger Lautstärke — die tiefen und hohen Extreme des Sweeps werden deutlich lauter erzeugt als die Mitten, und anhaltende reine Töne ermüden bei hohem Pegel.

Steigern, nicht springen

Gib jeder Stufe ein paar Sekunden, bevor du weitergehst — sauber wird schrittweise kantig, und schnelles Umschalten verwischt den Vergleich.

Sweep bei Flüsterlautstärke

Der perzeptive Sweep ist für das Hören an der Hörschwelle kalibriert. Spielst du ihn angenehm laut ab, passt die Kompensation nicht mehr zu deinem Gehör, und die Mitten verschwinden.

Dein Equipment hat eine Untergrenze

Lautsprecher und Kopfhörer erzeugen eigenen Klirrfaktor — oft um 0,1 %. Unterhalb dieser Grenze klingt jede Stufe gleich, weil das Equipment die Grenze setzt, nicht dein Gehör.

Datenblätter stecken voller Verzerrungswerte — „THD < 0,01 %“ bei einem DAC, „1 % THD“ bei einem Lautsprecher —, aber kaum jemand weiß, wie sich diese Zahlen tatsächlich anhören. Mit diesen Signalen prüfst du die Angabe mit deinen eigenen Ohren und deinem eigenen Equipment, statt dem Datenblatt einfach zu glauben. Alles wird live von der Web Audio API in der nativen Samplerate deines Geräts erzeugt: Nichts wird heruntergeladen oder hochgeladen, und die Oberwellenverhältnisse sind konstruktionsbedingt exakt statt durch eine komprimierte Audiodatei begrenzt.

Wie funktioniert der Klirrfaktor-Hörtest (THD)?

Der Klirrfaktor (Total Harmonic Distortion, THD) gibt an, wie viel eines Signals nicht der gewünschte Ton ist: Bekommt ein Gerät einen reinen Sinus, fügt es Obertöne bei Vielfachen der Eingangsfrequenz hinzu, und THD ist deren Pegel relativ zur Grundfrequenz. Dieser Test kehrt das um — er spielt einen 1-kHz-Sinus mit 2. und 3. Harmonischer in exaktem Verhältnis. Starte bei 0 %, gib jeder Stufe ein paar Sekunden und steigere dich, bis der saubere Pfeifton eine Kante oder ein Schnarren annimmt; drücke dort „Ich höre Verzerrung“, um deine Schwelle festzuhalten. Die meisten Menschen können bei einem Sinuston alles unterhalb von etwa 0,5 % nicht von einem reinen Ton unterscheiden.

Wie funktioniert der perzeptive Sinus-Sweep?

Ein Sweep mit konstantem Pegel passt zu Messmikrofonen, nicht zu Ohren: Das Gehör ist um 2–4 kHz weit empfindlicher als bei 30 Hz oder 15 kHz, sodass ein flacher Sweep wie Stille, dann ein Anschwellen, dann wieder Stille klingt. Der perzeptive Sweep korrigiert beide Achsen — die Zeit verläuft logarithmisch, sodass 20 bis 40 Hz genauso lange dauern wie 10 bis 20 kHz, und der Pegel folgt der Hörschwellenkurve, wobei die Extreme deutlich lauter spielen als die Mitten. Drehe die Lautstärke herunter, bis das einsetzende Grollen gerade eben hörbar ist — der Rest sollte genauso leise bleiben: Ein Abschnitt, der verschwindet, zeigt einen Abfall deines Equipments oder deines Gehörs; ein Abschnitt, der hervorsticht, ist eine Resonanz. Die Option „Flach“ spielt denselben Sweep mit konstantem Pegel.

Was unterschiedliche Klirrfaktor-Werte bedeuten

THDPegelTypisch fürHörst du es?
0,001 %−100 dBHigh-End-DACs und StudioverstärkerNein — weit unter jeder menschlichen Schwelle
0,01 %−80 dBGute Audio-Interfaces und KopfhörerverstärkerUnhörbar
0,1 %−60 dBHochwertige Kopfhörer und LautsprecherFür praktisch alle unhörbar — viele Wandler liegen selbst schon auf diesem Niveau
0,5 %−46 dBKleine Lautsprecher am LimitDie schärfsten Ohren hören, wie ein reiner Ton hier minimal dicker klingt
1 %−40 dBHandy- und Laptop-Lautsprecher nahe VollaussteuerungFür aufmerksame Hörer hörbar — die klassische Faustregel-Grenze
5 %−26 dBÜbersteuerte oder clippende AusgabeDeutlich hörbar als Schnarren und Kante

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