PPI-Rechner
Berechnen Sie die Pixeldichte eines Displays anhand seiner Auflösung und diagonalen Größe. Geben Sie die Pixelanzahl und die Diagonale ein, und der Rechner liefert PPI, Pixelabstand, Gesamtmegapixel, Seitenverhältnis sowie die physische Breite und Höhe des Panels.
Niedrige Dichte — das Pixelraster kann aus der Nähe sichtbar sein.
Pixeldichte – Pixel pro Zoll, oder PPI – beschreibt, wie eng ein Display Pixel in den physischen Raum packt. Die Auflösung allein sagt nichts über die Schärfe aus: 1920×1080 auf einem 27-Zoll-Monitor liefert große, sichtbare Pixel, während das gleiche 1080p auf einem 13-Zoll-Laptop deutlich schärfer wirkt. Wichtig ist die Pixelanzahl im Verhältnis zur Größe des Panels, und genau dieses Verhältnis misst PPI.
Die Mathematik ist einfache Geometrie: Man kombiniert Breite und Höhe in Pixeln mit dem Satz des Pythagoras — √(Breite² + Höhe²) —, um die Pixelzahl entlang der Diagonale zu erhalten, und teilt sie anschließend durch die Diagonale in Zoll. Ein 27-Zoll-2560×1440-Monitor hat √(2560² + 1440²) ≈ 2938 Pixel über die Diagonale, also 2938 ÷ 27 ≈ 109 PPI. Der Pixelabstand entspricht derselben Zahl wie eine Distanz: 25,4 ÷ PPI gibt den Abstand von Pixelmitte zu Pixelmitte in Millimetern an, sodass 109 PPI einem Pixelabstand von 0,233 mm entspricht.
Wie viel Dichte Sie brauchen, hängt vom Betrachtungsabstand ab, denn entscheidend ist, wie groß jedes Pixel von Ihrer Position aus erscheint. Ein Handy, das 30 cm entfernt gehalten wird, benötigt deutlich mehr PPI als ein Fernseher auf der anderen Seite des Raumes – weshalb ein 55-Zoll-4K-Fernseher mit etwa 80 PPI scharf aussieht, während ein Flaggschiff-Telefon mit 450+ ausgeliefert wird. Deshalb hat "Retina", Apples Begriff für Pixel, die aus normaler Entfernung zu klein sind, um sie zu unterscheiden, keinen einheitlichen PPI-Schwellenwert. Faustregel: Unterhalb von ~110 PPI ist das Pixelraster aus nächster Nähe sichtbar, und ab ~200 PPI verschwinden einzelne Pixel effektiv auf Armlänge.
Typische Pixeldichten nach Gerät
| Gerät | Typische PPI | Beispiel |
|---|---|---|
| Fernseher | 40–90 PPI | 55" 4K-Fernseher ≈ 80 PPI – immer noch scharf aus Sofaentfernung |
| Desktop-Monitore (1080p / 1440p) | 80–110 PPI | 27" 1440p ≈ 109 PPI |
| Desktop-Monitore (4K) | 140–190 PPI | 27" 4K ≈ 163 PPI |
| Laptops | 130–260 PPI | 13,6" MacBook Air ≈ 224 PPI |
| Tablets | 220–280 PPI | 11" iPad Pro ≈ 264 PPI |
| Telefone | 400–550 PPI | 6,1" Flaggschiff bei 1179×2556 ≈ 460 PPI |
PPI vs. DPI und Pixelabstand
PPI (Pixel pro Zoll) beschreibt Pixel auf einem Bildschirm; DPI (Punkte pro Zoll) beschreibt Tintenpunkte, die ein Drucker auf Papier legt. Die Begriffe werden oft synonym verwendet – Mausempfindlichkeit wird ebenfalls in "DPI" angegeben – aber streng genommen ist PPI die Anzeigemetrik. Der Pixelabstand drückt dasselbe aus wie eine Entfernung und nicht wie eine Zählung, und das ist die Spezifikation, nach der CRT-Monitore früher verkauft wurden: Ein kleinerer Pixelabstand bedeutet ein dichteres, schärferes Display. Ein Pixelabstand von 0,30 mm und etwa 85 PPI beschreiben denselben Bildschirm auf zwei Arten.
