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Weißwert-Test

Überprüfe, wie hell und wie neutral dein Monitor reines Weiß wiedergibt. Ein Vollbild-Weißfeld zeigt Farbstich und Gleichmäßigkeit, während weißnahe Stufen und ein Grau-zu-Weiß-Verlauf Lichter-Clipping und verlorene Details aufdecken. Wird hauptsächlich über die Kontrastregelung eingestellt.

Bereit3 Testmuster
Vollweiß-Feld1 / 3
Spitzendetail-Stufen
232
238
242
245
248
250
252
253
254
255

Muster wechseln

Kontrast setzt den Weißpegel

Die Kontrast-Regelung skaliert die hellsten Töne. Zu hoch übersteuert Spitzendetail; zu niedrig lässt Weiß stumpf und grau. Stelle den Schwarzpegel zuerst mit der Helligkeit ein.

Beobachte die oberen Stufen

Justiere beim Weiß-Nahstufen-Muster den Kontrast, bis die Stufen 254 und 253 gegen reines Weiß gerade sichtbar sind, ohne darin aufzugehen.

Peile ein neutrales 6500K an

Wirkt Weiß gelb oder blau, stelle die Farbtemperatur-Voreinstellung auf 6500K und feinjustiere mit den RGB-Gain-Reglern (Weißabgleich). Dies ist eine visuelle Anleitung, keine Messung.

Was zeigt jedes Muster?

MusterWas es offenbartEin gesundes Panel zeigt
Vollweiß-FeldFarbstich und Gleichmäßigkeit (der Dirty-Screen-Effekt)Ein sauberes, gleichmäßiges Level-255-Weiß – kein gelber oder blauer Farbstich, keine Schlieren oder Ungleichmäßigkeiten von Ecke zu Mitte
Weiß-NahstufenWeiß-Clipping (ausgefressene Lichter)Felder bei 254, 253, 252, 250, 248, 245, 242, 238 und 232 heben sich alle gerade eben von reinem Weiß ab
Grau-zu-Weiß-VerlaufWo Lichterdetail verloren gehtEin sanfter Anstieg auf Level 255, wobei die Stufen bis zum Ende deutlich unterscheidbar bleiben

Der Weißpegel beschreibt, wie hell und wie neutral dein Display reines Weiß erzeugt – das Level-255-Signal. Er wird hauptsächlich durch den Kontrastregler eingestellt, der den oberen Tonbereich skaliert, während die Helligkeit den Schwarzpegel am unteren Ende festlegt. Richtig eingestellt, wirkt Weiß sauber und hell, ohne die schwachen Töne direkt darunter zu zerdrücken, und ein korrekter Weißpunkt (Farbtemperatur) hält es neutral statt warm oder kühl. Spitzenweiß und Schwarzpegel sind die beiden Anker des Dynamikumfangs deines Panels, weshalb sich der Weißpegel-Test natürlich mit einem Schwarzpegel- oder Kontrast-Test kombinieren lässt.

Ist der Kontrast zu hoch, werden die hellsten Stufen alle auf den maximalen Ausgabewert begrenzt und lassen sich nicht mehr voneinander unterscheiden – ausgefressene Lichter. Das zeigt sich daran, dass die oberen Stufen (254, 253, 252) mit reinem Weiß verschmelzen oder der Verlauf vor dem rechten Rand zu einem durchgehenden Band abflacht; senke den Kontrast, bis diese Stufen wieder erscheinen. Das liegt nicht immer am Monitor – ein falscher Signalbereich (Limited- statt Full-RGB) oder ein aggressiver Dynamikkontrast-Modus kann Weißtöne auch von selbst abschneiden.

Um den Weißpegel einzustellen, schalte zunächst jeden Dynamikkontrast- oder "eco"-Modus aus, stelle mit der Helligkeit zuerst den Schwarzpegel ein und erhöhe dann den Kontrast, bis Weiß hell wirkt; verringere ihn anschließend wieder, bis die Stufen 254 und 253 gerade noch gegen reines Weiß sichtbar sind. Stelle die Farbtemperatur-Voreinstellung auf 6500K (oft "Warm" oder "sRGB") für ein neutrales Weiß und nutze die RGB-Gain-Schieberegler (Weißabgleich), um verbleibenden Farbstich zu beseitigen. Vergleiche mit dem Kontrast-Test für den vollständigen Schwarz-Weiß-Bereich und dem Gamma-Test für die Mitteltöne.

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