Pixelfehlertest
Überflute deinen Bildschirm mit Volltonfarben, um tote, steckengebliebene und heiße Pixel zu finden. Reinige den Bildschirm zuerst, dann durchlaufe die Farben und achte auf jeden winzigen Punkt, der nicht dazugehört.
← → Klicken oder → drücken zum Wechseln · Esc zum Beenden
Tote Pixel erscheinen als schwarze Punkte, die nie aufleuchten.
Steckengebliebene und heiße Pixel leuchten als helle Punkte – auch auf Backlight-Bleeding achten.
Ein steckengebliebener Subpixel zeigt die falsche Farbe auf einem reinen Farbfeld.
Wie funktioniert es?
Jeder Pixel besteht aus einem roten, einem grünen und einem blauen Subpixel, die sich zu einer Farbe mischen. Füllst du den Bildschirm mit einer Volltonfarbe, sollte jeder Pixel denselben Farbton zeigen, sodass ein fehlerhafter Pixel das gleichmäßige Bild durchbricht und heraussticht. Weiß treibt alle Subpixel auf volle Helligkeit und macht tote (schwarze) Pixel sichtbar; Schwarz schaltet sie aus, sodass ein steckengebliebener oder heißer Pixel dagegen leuchtet – und zeigt auch Backlight-Bleeding, das ungleichmäßige Licht, das an den Rändern eines LCD-Panels durchsickert. Reines Rot, Grün und Blau leuchten jeweils einen Subpixel nach dem anderen auf, um einen zu erwischen, der feststeckt oder sich weigert zu leuchten.
Tote, steckengebliebene und heiße Pixel
Drei Defekte verhalten sich unterschiedlich – deshalb erfasst das Durchlaufen der Farben alle drei:
| Typ | Verhalten | Sichtbar auf | Behebbar? |
|---|---|---|---|
| Tot | Kein Strom – bleibt bei jeder Farbe schwarz | Weißer Bildschirm | Fast nie – defekter Transistor |
| Steckengeblieben | Auf einer Farbe eingefroren, egal was angezeigt werden sollte | Rot · Grün · Blau | Manchmal |
| Heiß | Dauerhaft hell weiß leuchtend | Schwarzer Bildschirm | Selten |
Für einen genauen Test
- Reinige den Bildschirm zuerst – Staub und Fingerabdrücke sind die häufigsten Fehlalarme.
- Dimme den Raum ab und betrachte das Panel frontal, damit Blendung keinen Defekt verbirgt.
- Stelle deinen Bildschirm auf seine native Auflösung ein, damit jeder dargestellte Pixel genau einem physischen Pixel entspricht.
- Scanne langsam und durchlaufe die Farben danach erneut, um sicherzustellen, dass alles Verdächtige nicht nur Schmutz oder Kompressionsrauschen ist.
